Datingportale Essen

Jönsson von der Verbraucherzentrale meint, mit derlei Klauseln müsse der Kunde nicht rechnen.

Außerdem habe ihn die Vielzahl an Frauen verwundert, die ihn anschrieben.Im „Premium Pack XXL“ gibt es 3500 Coins für 499,99 Euro. bekanntschaften kostenlos Oldenburg Viele Anbieter weisen zwar auf die Moderatoren hin, verstecken den Hinweis aber in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen: „Bei x2handelt es sich um einen moderierten Dienst.Die Moderation dient dazu, die Aktivitäten über das Portal und damit die Umsätze des Betreibers zu erhöhen“, heißt es.Und weiter: „Es ist davon auszugehen, dass es sich bei sämtlichen weiblichen Profilen um fiktive Profile handelt, die von Moderatoren betrieben werden.“ Andere Anbieter haben ähnliche Klauseln.

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Einige hätten ihm übertrieben geschmeichelt, so gut wie immer hätten sie Fragen gestellt und ihn zu weiteren Nachrichten animiert.Nach zwei Tagen wurde er misstrauisch, recherchierte - und weiß heute: Seine Bekanntschaften waren gefaked, er hat mit sogenannten Moderatoren gechattet.Gegen den Anbieter aus Dresden wurde vor einigen Jahren ermittelt, weil er Männer mit falschen Frauen-Profilen dazu verleitet haben soll, kostenpflichtige Leistungen in Anspruch zu nehmen.Philipp wurde von einer attraktiven Tinder-Nutzerin auf die Plattform x2gelockt - hat dann aber ziemlich schnell gemerkt, dass etwas nicht stimmt.Auf Anfrage stellt ein Sprecher von Love-passions klar, man verstehe sich nicht als Dating-, sondern als Unterhaltungs- und Chat-Plattform.

„Das Ziel der Seite ist es, Menschen zu unterhalten.“ Der Anteil moderierter Profile liege bei rund acht Prozent.Sie werben mit der großen Liebe oder mindestens einem heißen Flirt – tatsächlich sind die Erfolgschancen jedoch nicht immer gut.Auf manchen Dating-Plattformen chatten Männer häufig nicht mit ihrer potenziellen Traumfrau - sondern mit einem Fake. Die große Liebe hat Philipp auf dieser Dating-Seite dann doch nicht gefunden. Stattdessen wurde der 27-Jährige, der eigentlich anders heißt, seinen Namen aber nicht in der Zeitung lesen möchte, hinters Licht geführt.Die Macher von Lustflirter reagierten gar nicht auf eine Anfrage. Stattdessen habe er rund 50 Euro ausgegeben - und etwas gelernt: Man müsse realistisch bleiben, schreibt er.Aus Verbrauchersicht ist das Vorgehen der Anbieter fraglich.

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